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Flugzeug-Modelle

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Flugzeug-Modelle

Ein kurzer Abriss von Marco Gerdes

Metall und Kunststoff
Friedrich Peltzer hat etwa 1934 mit der Produktion der Flugzeuge im Maßstab 1:200 begonnen. Anfangs waren die Modelle aus Metall. Es sind deutsche, dänische und schwedische Ausführungen bekannt.

Ab 1938 wurde die Produktion auf Kunststoff umgestellt. Modelle aus Formen, die nicht umgestellt werden konnten, wurden nicht mehr produziert.

Schwarze Serie
Die Auslieferung begann Ende Januar 1939. Die ersten Modelle sind aus schwarzgrünem und beigefarbenem (diverse Farbtöne) Kunststoff und wurden bis etwa 1941 produziert.

In der schwarzen Serie gab es auch Modelle mit

Drahtantennen (Spitfire, He 111)
abweichender Bodenprägung, besonders bei ausländischen Typen (F1 = F Mor, E1 = B-HAM)
abweichender Kanzelbemalung (anderer Blauton)

Grünlinge
Danach kamen die so genannten "Grünlinge", Modelle aus meist grüngrauem Kunststoff. Es gab aber auch Modelle aus grauem Material. Viele Modelle wurden auch matt lackiert, meistens nur die Oberseite.

Tarnfarben
In der Zeit von 1939-1945 erschienen diverse Modelle in Tarnfarben, die für hohe Offiziere oder Politiker angefertigt wurden und nie im Handel erhältlich waren.

Verschiedene Farben
Nach 1945 gab es auch Modelle in ultramarinblau, azurblau, graublau, grünmetallic und anderen Farben.

1948/1949 brachte Wiking eine Sonderserie im Maßstab 1:400 heraus. Die Serie umfasste fünf Modelle in verschiedenen Farben.

Silberserie
Ende der 1950er Jahre waren Neuauflagen geplant. Daher existieren Vorserienversionen zur nicht realisierten Aufnahme in die Serie "Silberlinge". Vermutlich wurden größere Mengen in diversen Farben vorproduziert. Diese Vorserien sind - soweit bekannt - in der WDB aufgeführt.

Für die so genannte "Silberserie" wurden acht alte Formen deutscher Typen reaktiviert. Die Serie umfasste zusätzlich noch 14 neue Modelle ausländischer Typen.

Die meisten Modelle wurden in eigenen Kartons mit Ständer, Erklärungsblatt und Abziehbildern ausgeliefert. Der Sikorski S51 Hubschrauber jedoch wurde ohne Ständer und der DFS Reiher nur in einer bedruckten Papiertüte ausgeliefert, ohne Zubehör.

Die Modelle sind überwiegend aus mattsilbernem Kunststoff und zudem glänzend silber lackiert.

Es gab auch Modelle im Maßstab 1:100, bekannt sind Ju 87, Ju 88 und die Spitfire = E1. Diese Modelle haben ein Fahrwerk, drehbare Propeller und separat eingesetzte durchsichtige Kanzeln.

Dr. Grope
Von den 1980er Jahren bis Mitte der 1990er Jahre hat Dr. Grope aus Kiel die Wiking-Flugzeuge im Maßstab 1:200 und im Maßstab 1:100 mit Genehmigung von Wiking in Lizenz hergestellt. Somit sind es keine Kopien, sondern offiziell neu produzierte Modelle aus alten Originalformen. Nur die Form der Schwimmer für die Ju 52 ist eine Neuproduktion von Dr. Grope.

Die Modelle von Dr. Grope sind äußerlich von den altehrwürdigen Wiking-Modellen recht gut zu unterscheiden:

Sie sehen entweder blassgrüngrau oder aber flaschengrün (diverse Farbtöne) aus, viele Modelle wurden in Tarnfarbe gefertigt.
Von einigen Modellen gab es auch kleine Sonderserien mit Bemalung, wie etwa FW 200 oder Ju 52 Olympia.
Es wurden ausschließlich Kunststoffnaben benutzt und die Propellerscheiben sind dicker als die Wiking-Originale.


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