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Modelle mit Federung

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Modelle mit Federung

von Holger Hausmann

Modelle mit Federung waren bei der Produktion sehr anfällig. Es gab sehr viel Ausschuss. Wurde auch nur ein wenig zuviel Kleber aufgetragen, rollte das Modell nicht mehr.

So wurde zum Beispiel zwischenzeitlich der MB 600 gestoppt, um einen Umbau vorzunehmen. Nach der Unterbrechung wurde der MB 600 ohne Federplatte produziert. Die modifizierte Inneneinrichtung übernahm jetzt die Federung. Dies galt auch für die übrigen Modelle wie Opel Admiral (aus der gleichen Form wie der MB 600) und Chevrolet Malibu.


© Fotos: WDB

Die Klebe- bzw. Federungsprobleme zwischen Fahrgestell und Federplatte hatten alle genannten Modelle, weshalb die Federung bei anderen Modellen, auch aus Kostengründen, nicht weiter verfolgt wurde.




© Fotos: Lutz Fänger

Einschlägige Sammlerkataloge sprechen beim Malibu – im Gegensatz zu Admiral und MB 600, die jeweils mit federnden Achsen beschrieben werden – nur von einer federnden Hinterachse. Diese Unterscheidung entspricht nicht der Wirklichkeit. Auch der Malibu besitzt sowohl eine federnde Vorder- wie Hinterachse.

Ursache für die Irritation könnte der große hintere Karosserieüberhang sein, sowie die technische Änderung bei der späteren Federung durch die Inneneinrichtung. Dabei wurden Stifte an der Hutablage angebracht, die die Hinterachse stützten. Dadurch ergab sich ein größerer Federungsweg als bei der vorherigen Federplatte, die über beiden Achsen dieselbe Länge aufwies. Dies gilt jedoch auch für den Admiral und den MB 600.


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