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Ford Transcontinental

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Ford Transcontinental

von Torsten Reck

Mark I


Ab Sommer 1975 versuchten die Kölner Ford-Werke den Einstieg ins Schwerlastwagengeschäft mit dem Ford Transcontinental, der in Amsterdam produziert wurde und mit amerikanischen Cummins-Dieselmotoren angetrieben wurde.

Wiking bildete den Transcontinental als 4x2-Sattelzugmaschine mit 3073 mm Radstand nach. Diesen bot Ford als HA 4227 mit 273 PS an, der für ein Zweiachsauflieger mit 2 Achsen (32 t-Sattelzug) ausreichend dimensioniert war. Für Sattelauflieger mit Widespread-Spuraggregat (36 t-Sattelzug) oder mit 3 Achsen (38 t-Sattelzug) gab es den HA 4231 mit 308 PS oder den HA 4234 mit 340 PS.

1977 bekam die Kabine des Transcontinental eine kleine Modellpflege. Der FORD-Schriftzug verschwand, stattdessen gab es die Ford-Pflaume auf dem Kühlergrill. Auch dieses Änderung bildete Wiking nach.

Die Kabine mit Ford-Schriftzug gab es bei Wiking serienmäßig nur in rubinrot/gelb und gelb/rubinrot.
Auch den Mark I mit Ford-Pflaume gab es serienmäßig nur in den Farbkombinationen patinagrün/gelb, grün/rotorange und grün/gelborange sowie in der jeweiligen Farbumkehr.

Mark II


Im Oktober 1978 bekam der Transcontinental eine große Modellpflege. Neben neuen sparsameren Motoren gab es kleine Änderungen wie Lüfter oberhalb der Windschutzscheibe und einen neuen schwarzen Kühlergrill. Die Modellbezeichnungen lauteten nun HA 4427 mit 274 PS, HA 4432 mit 320 PS und HA 4435 mit 352 PS.

Auch diese Änderungen bildete Wiking nach, wobei bei späteren Modellen anstelle eines schwarzen Kühlergrills auch ein andersfarbiger eingesetzt wurde. Neben den beiden Lüftern bildete Wiking jetzt auch die Positionsleuchten nach, die bereits der Mark I hatte.
Interessanterweise waren bei Wiking bei allen Mark II-Modellen bisher Kabinenober- und unterteil immer farbidentisch.

1981 endete die Produktion in Amsterdam und der Verkauf in Deutschland. In England wurde er noch bis 1984 gebaut.
© Fotos: Torsten Reck