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von Torsten Reck


© Foto: Peter Schieche

Der VW-Porsche 914 war ein Gemeinschaftsprojekt von Volkswagen und Porsche. Vertrieb und Marketing erfolgten durch die VW-Porsche Vertriebs GmbH mit Sitz in Ludwigsburg. Produziert wurde der VW-Porsche bei Karmann in Osnabrück, lediglich die Endmontage des 914-6 erfolgte bei Porsche in Stuttgart. Während der 914-6 von einem Porsche-Sechszylinder angetrieben wurde, waren die anderen Modelle mit einem VW-Vierzylinder ausgestattet.

Vom VW-Porsche 914 gab es in Europa ingesamt fünf Versionen, erkennbar an den fünf unterschiedlichen Heckschriftzügen:

914-VW-Porsche goldfarben 1969-1972
914-6-VW-Porsche goldfarben 1969-1972
914-VW-Porsche 1.7 schwarz 1972-1973
914-VW-Porsche 1.8 schwarz 1973-1975
914-VW-Porsche 2.0 schwarz 1972-1975

Bis Sommer 1972 waren Stoßfänger und Targabügel serienmäßig in Wagenfarbe lackiert. Gegen Aufpreis war ein S-Paket mit verchromten Stoßfängern und Targabügel mit schwarzem Vinylbezug erhältlich. Beim 914-6 gehörte das S-Paket zum Serienumfang. Danach waren die Stoßfänger serienmäßig mattschwarz lackiert und verchromte Stoßfänger nur gegen Aufpreis erhältlich. Die Vierzylinder-Modelle hatten Räder mit 4er-Lochkreis, während die Sechszylinder Räder mit 5er-Lochkreis hatten. Bis Sommer 1973 waren Stahlfelgen mit erhabener Radkappe serienmäßig, danach Sportstahlfelgen. Für die Sechszylindermodelle war die 5-Stern-Fuchsfelge gegen Aufpreis erhältlich.

Von den heute noch erhaltenen VW-Porsche 914 befinden sich nur wenige im Originalzustand. So zeigen auch die Wiking-Modelle unterschiedliche Tuning-Maßnahmen. Von den Original-Heckschriftzügen hat Wiking bislang nur den des 914-4 (allerdings silber statt goldfarben) umgesetzt. Bei den Rädern wurden sowohl die Serienfelgen als auch die Fuchs-Felge bereits verwendet. Die Stoßfänger der Modelle gab es in Wagenfarbe, silber (verchromt) oder schwarz, den Targabügel in Wagenfarbe oder schwarz.