Berliner Doppeldecker D 38

von Torsten Reck

Im Jahr 1938 beschaffte die BVG 200 dreiachsige Doppeldeckomnibusse vom Typ D 38: 90 bei Büssing-NAG (Wagen-Nr. 286-375), 10 bei Henschel & Sohn (Wagen-Nr. 390-399) und 100 bei Daimler-Benz (Wagen-Nr. 501 bis 600). Diese wurden 1939/1940 ausgeliefert und waren bis auf den Dieselmotor und geringfügige Abweichungen an der Motorhaube identisch. Die Motoren von Büssing und Henschel leisteten 145 PS, der von Daimler 140 PS. Die Busse waren in West-Berlin bis 1955 im Einsatz, in der DDR (u.a. auch in Dessau) bis 1958.

Ein Fahrzeug (Wagen Nr. 307 von Büssing) ist erhalten geblieben und befindet sich heute im Deutschen Technikmuseum in Berlin. Dieses Fahrzeug wurde von Wiking für die Erstellung des Modells vermessen.


Wiking-Modell exakt nach Vorbild des museal erhaltenen D 38 © Foto Torsten Reck

In der Messe-Information 1981 wurde er von Wiking als "Der klassische Berliner Doppeldeck-Bus Büssing D 38" angekündigt. Deshalb wird der D 38 in der Datenbank als Büssing geführt. Eine Ausnahme bilden nur die beiden Modelle aus den Sonder- und Auftragspackungen mit Mercedes-Modellen anlässlich "100 Jahre Omnibus". Diese werden in der Datenbank als MB geführt.